Kooperation zwischen KfT und Terrier.de

Nachdem die Kooperation zwischen dem KfT und terrier.de bekannt gemacht wurde, gilt es nun, sie mit Leben zu füllen.



Konzeption

Die Kooperation zwischen dem Klub für Terrier (KfT) und dem Internetportal terrier.de umfasst im ersten Schritt die beiden Präsentationen

    www.kft-online.de
    www.terrier.de

sowie die diversen Social Media Auftritte bei Facebook, Instagram, Twitter und Youtube. Darüber hinaus ist es sinnvoll eine mögliche Integration des Print Mediums „Der Terrier“ in das Gesamtkonzept zu prüfen.
Ziel ist es, ein Konzept für die Gestaltung und für den Betrieb der Präsentationen zu erarbeiten, das auf Basis der gemeinsamen Ziele allen potentiellen Nutzern die Informationen bietet, die sie benötigen und erwarten. Dazu ist es wichtig, die Inhalte der einzelnen Auftritte abzustimmen und zu strukturieren um doppelten Aufwand zu vermeiden und um Synergien zu nutzen.

Von großer Bedeutung ist der Aufbau einer Organisationsstruktur zum Betrieb der Ergebnisstruktur mit einer klaren Aufgabenverteilung unter Einbeziehung der Organe und Mitgliedergruppen des KfT sowie den Kapazitäten von Terrier.de.

Beim Treffen KfT – Terrier.de am 24. Mai in Baunatal wurden die strategischen Ziele der Kooperation definiert:
  •     Erhöhung der Mitgliederzahlen im KfT
  •     Gewinnung neuer Züchter im KfT
  •     Steigerung des Jugendanteiles im KfT
  •     Einnahmesteigerung durch Werbung, Beiträge und Anzeigen
  •     Mehr KfT-Welpen und weniger kommerzielle „Kofferraumwelpen“
Zielgruppenanalyse

Aus dieser Aufstellung ergibt sich eine breite Zielgruppe, auf die das Angebot im Internet optimal abgestimmt werden muss:
  •     Züchter
  •     Terrierbesitzer (fortgeschritten)
  •     Terrierbesitzer (normal)
  •     Interessierte
Die Erwartungen und Anforderungen dieser einzelnen Gruppen an eine Internetpräsentation sind sehr unterschiedlich.

Zielgruppe Intern

Züchter und Mitglieder des KfT und langjährige Terrierbesitzer kennen den KfT und die Seite kft-online.de und beschäftigen u.a. sich mit speziellen fortgeschritten Themen wie Zucht, Ausbildung, Jagd oder Hundesport. Diese interne Zielgruppe erwartet von einer Internetpräsentation vor allem Kommunikation, Organisation und Information.
  •     Schnelle Informationswege, z. B. bei Ausstellungsergebnissen
  •     großes und umfassendes Informationsangebot, z. B. Lernvideos
  •     einfache, schnelle und standardisierte Abläufe
  •     vereinheitlichte Formulare, zentrales Login
  •     verteilte Mitarbeit
  •     Nutzung gemeinsamer Werkzeuge
  •         Kalender
  •         ToDo-Listen
  •         Mailinglisten
Grundsätzlich geht es dabei, wie in jeder anderen Unternehmung auch, um das aktuelle Thema, wie können durch Digitalisierung und Online Marketing Effektivität und Wirtschaftlichkeit der (verbands-) internen Prozesse erhöht werden.

Zielgruppe extern


Neben dieser internen Zielgruppe gibt es die „normalen“ Terrierbesitzer, die einen Terrier als Haustier halten und Terrierinteressierte, die auf der Suche nach „Ihrem“ Hund sind oder über Suchmaschinen und die diversen Social Media Kanäle auf das Thema Terrier stoßen. Hier geht es darum den Begriff „Terrier“ als Digitale Marke zu etablieren, d. h. dafür zu sorgen, dass jeder aus dieser Zielgruppe im Internet möglichst unmittelbar auf die Terrierpräsentationen stößt und – was ganz wichtig ist – die Kompetenz der Angebote erkennt und diesen auch dauerhaft verbunden bleibt.

In dieser externen Zielgruppe geht es daher vor allem um Interessieren, Motivieren und Informieren.

Dazu sind notwendig:
  •     ständig neue und aktuelle Inhalte (webcontent)
  •     hochwertig Fotos und interessante oder unterhaltende Videos
  •     regelmäßige Newsletter mit interessanten Inhalten
  •     umfassende Infos zu Themen des täglichen Lebens mit dem Terrier
  •     suchmaschinenoptimierte Themen (SEO, Landingpages)
  •     umfangreiches Angebot an kompetenten Ansprechpartnern
  •     Social Media Präsenz in „In“-Kanälen (Facebook, Instagram, Youtube etc.)
  •     Expertenrunden
Dieser Bereich ist sehr arbeitsintensiv. Besonderen Aufwand erfordert dabei die Dokumentation und Verwaltung der Copyrights für eingesandtes Bild- und Textmaterial, sowie die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Bedienung der Social Media Kanäle (Redaktionsplan), sowie die Reaktion auf Userkommunikation sollte zumindest tagesaktuell sein.

Eine Differenzierung in interne und externe Zielgruppe und die dadurch vorgegebenen unterschiedlichen Anforderungen an die Inhalte machen eine Trennung der beiden Bereiche sinnvoll. Eine Vorgehensweise, die auch in den meisten großen Unternehmen mit der Trennung von Intranet und Internet üblich ist.

Hinzu kommt, dass die beschriebenen Anforderungen im internen Bereich den Zugriff auf eine umfangreiche Datenbank voraussetzen, wobei im externen Bereich die redaktionellen Anteile überwiegen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Wahl des Content Management Systems (CMS).

Aus diesen Erwägungen ergibt sich der Schluß, dass die Präsentationen für beide Zielgruppe auf die beiden aktuellen Adressen verteilt werden sollten. Dabei ist darauf zu achten, dass beide Präsentationen entsprechend der Zielgruppenanalyse überarbeitet und optimiert werden.

Präsentation KfT


Die Präsentation www.kft-online.de wird aktuell überarbeitet. Inwieweit die notwendigen Inhalte bereits verfügbar sind kann erst nach Freigabe der neuen Seite beurteilt werden. Eine detaillierte Analyse – auch der abgebildeten Organisationsabläufe – ist Bestandteil der IT Einsatzanalyse, die beim Treffen in Baunatal vereinbart wurde und die kurzfristig stattfinden sollte.

Neben den Themen Organisation und Kommunikation sollte bei den Informationsthemen seitens des KfT der Schwerpunkt auf Inhalten liegen, die spezielle Erfahrung und KnowHow benötigen, die eher bei fortgeschrittenen Terrierbesitzern zu erwarten sind, z. B.
  •     Zucht
  •     Ausstellung
  •     Jagd
  •     Hundesport
Präsentation Terrier.de

Die Präsentation www.terrier.de wurde zum 01. Februar 2019 in vierter Version neu gestartet. Sie basiert auf dem Content Management System WordPress und wird derzeit nach und nach mit aktuellen Inhalten gefüllt.

Neben der Ausrichtung der Seite neue Besucher für das Thema Terrier zu interessieren und sie zu motivieren sich weitergehend damit zu beschäftigen, sollte der Schwerpunkt der Themen bei terrier.de in den Bereichen liegen, die Terrierbesitzer im täglichen Leben mit ihrem Terrier interessieren, z. B.
  •     Ernährung
  •     Erziehung
  •     Trimmen und Pflegen
  •     Gesundheit
  •     Reisen mit Hund
Die Themenschwerpunkte der jeweiligen sollten auf der jeweils anderen Seite als Landingpages angeboten werden, die auf die Themenhauptseite verlinken.

Das Gesamtkonzept „Terrier“ wird komplettiert durch die diversen Social Media Accounts bei Facebook, Instagram, Twitter, Youtube etc. Diese sind wichtige Ergänzungen, die Interessierte aller Altergruppen aus allen Bereichen des Internets zu motivieren sich mit dem Thema Terrier zu beschäftigen und um diese auf die beiden Präsentationen des Kft und von terrier.de zu verweisen.

Umsetzung und nächste Schritte

Auf dieser Basis ist das Gesamtkonzept dann so auszulegen, dass die eingangs definierten strategische Ziele der Kooperation erreicht werden. In einem mehrstufigen Konzept – ähnlich den in vielen Unternehmen angewandten Inbound und Outbound Marketing Konzepten – sollten möglichst viele Interessierte motiviert werden sich mit den Themen Zucht, Ausstellung, etc. zu beschäftigen, sich für eine Mitgliedschaft im KfT zu entscheiden und vor allem ihren nächsten Terrier bei einem seriösen Züchter zu erwerben.

Um all dies zu erreichen ist eine breite Beteiligung der Züchter, Ortsgruppen, Fördervereine und auch externer Experten notwendig, die ihr Engagement, ihre Erfahrung und ihr KnowHow einbringen. Es müssen die Organisations- und Kommunikationsstrukturen für eine übergreifende Zusammenarbeit geschaffen werden. Es müssen Verantwortliche für die einzelnen Themenbereiche benannt werden und es sind Redaktionspläne (zeitlich und inhaltlich) zu erstellen um die Themenbereiche zu füllen und die Social Media Kanäle mit aktuellen Inhalten zu bedienen.

Nächste Schritte
  •     Benennung eines Projektteams für die Kooperation
  •     Priorisierung der Aufgaben und Themen
  •     Definition von Arbeitsteams für die einzelnen Bereiche
  •     Schaffung der Strukturen für eine übergreifende Zusammenarbeit
  •     Durchführung der IT Einsatzanalyse in Kelsterbach