Rasseberichte

Parson Russell Terrier

Ritchie - Beamter zur besonderen Verwendung (BZBV)

Kleiner Hund mit großer Aufgabe!

Unser Parson Russell Terrier Rüde "Super Ritchie vom Rosengarten" wurde nach gründlicher Überprüfung auf seinen Spiel- und Beutetrieb ausgewählt, eine Ausbildung zum Drogenspürhund zu machen.



Die Hundeführerin Birgit R. von der MKG-Pirna (MKG = Mobile Kontrollgruppe, einem Hauptzollamt zugehörig), hatte Ritchie acht Wochen per Vertrag auf „Probe“, um ihn auf die bevorstehende Eignungsprüfung durch die Zollhundeschule vorzubereiten.
Für die gemeinsame Arbeit ist eine enge Bindung zwischen Hund und Hundetrainer erforderlich. Vertrauen spielt hier eine große Rolle. Die Hunde werden bei der Ausbildung auf spielerische Art und Weise auf ihre bevorstehenden Aufgaben vorbereitet.
Es wird also nicht nur im Training, sondern auch im Ernstfall mit dem Hund gespielt, d. h. die Begehbarkeit in öffentlichen Räumen, in Autos, Lärmeinwirkung usw.
Das Spielzeug ist für den Hund Belohnung und Motivation in einem, sein Spielzeug ist in der Ausbildung dann der Duftträger des Rauschgiftes. Gespielt wird mit Röhren oder ähnlichem Spielzeug, welche mit dem Geruch der Drogen versehen werden.



Wittert er dann im Ernstfall diesen Geruch, nimmt er in Erwartung auf sein Spielzeug motiviert die Suche auf, um schnell sein Spielzeug zu finden und erledigt so seinen Auftrag. Was hier so einfach klingt, ist aber für die Hunde harte Arbeit. Auch Nasenarbeit ist sehr anstrengend. Der Hund muß unter vielen Gerüchen genau den seines Spielzeugs „herausfiltern“, diese Arbeit sollte nicht unterschätzt werden.

Am 15. September 2007 wurde Ritchie durch die zuständige Zollhundeschule Neuendettelsau bei Nürnberg auf seine Eignung als Rauschgiftspürhund (RSH) geprüft. Die an ihn gestellten Anforderungen, freies Bewegen und Arbeiten in der Höhe, arbeiten in Regalen, das geschickte Erarbeiten von Wegen, um an sein Spielzeug zu gelangen und natürlich die Nasenarbeit bei nicht sichtbarem Spielzeug, wurde u.a. gründlich überprüft.

Ritchie hat diese Überprüfung sehr ordentlich gemeistert und kann nun den Weg eines RSH beim Zoll antreten. Er wird zuerst zum Gehorsamslehrgang geführt, und anschließend erlernt er auf spielerische Art die Sucharbeit auf Rauschgift.



Wir sind unheimlich stolz auf unseren Kleinen! Außerdem sind wir sehr froh, daß Ritchie in seiner Hundeführerin nicht nur eine tolle Ausbilderin, sondern auch ein „super Frauchen“ gefunden hat.

Ich wünsche beiden viel Glück und bin gespannt auf Ritchies Erfolge.

Bericht mit freundlicher Genehmigung von R. F.
(Autor ist dem KfT bekannt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des KfT)
Dandie Dinmont Terrier

Was kostet ein Champion?

Erfolgreich zu sein ist nicht ganz billig!

Jürgen P. kann es genau sagen, denn er hat über seine Ausgaben genau Buch geführt. Im Jahr 2003 kaufte er seine Dandie-Dinmont-Terrier Hündin „Dandies Paradise Angel a Kind of Treasure“.
Angel entwickelte sich vorbildlich, und wir sagten zu Jürgen: „Stell sie doch mal aus.“ In Münster am 27. 6. 2004 war ihre erste Ausstellung. Angel machte ihre Sache bestens, und ihr Herrchen hatte Blut geleckt.
Insgesamt wurde Angel im Laufe von zwei Jahren 29mal ausgestellt. In dieser Zeit wurde sie KfT Jugendchampion, VDH-Jugendchampion, Bundesjugendsiegerin, Deutscher Champion (KfT und VDH), Luxemburger Champion und Internationaler Champion.

Jürgen und seine Frau Rosa legten dafür 9961 km zurück, was 3586,- € Benzin kostete.
Manchmal fuhr man ein bißchen weiter, und es war eine Übernachtung angesagt, was mit 832,- € zu Buche schlug.
An Meldegebühren wurden 995,- € fällig und Champion-Bestätigungsgebühren 236,- €.

Macht insgesamt 5649,- € für einen Champion.


Ein wertvolles Tier, die kleine Angel und ein wahrer Champion.

B. B.
(Autor ist dem KfT bekannt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des KfT)
Bedlington Terrier

Ein schönes Wanderwochenende

Bewegung mit dem Hund macht Spaß und ist außerdem sehr gesund!
Rückblick auf ein schönes Wochenende mit unseren Bedlington Terriern.

Meinem Ruf waren rund 20 wanderwütige Bedlington-Freunde gefolgt und reisten trotz des schlechten Wetters an. Die Anreise am Freitag wäre besser mit dem Schiff als mit dem Auto erfolgt
- es goß ununterbrochen, die Autobahnen waren teilweise gesperrt und weit nach Mitternacht kamen die letzten Wanderfreunde im Ferienobjekt an und wurden mit großem Hallo begrüßt.

Der Sonntagmorgen begann vielversprechend ohne Regen. Während unseres üppigen und ausgiebigen Frühstücks trafen sie dann ein, die restlichen Wanderer und - der Regen.
Trotz der Regenschauer beschlossen wir, unsere Wanderung zu beginnen. Und siehe da, Petrus hielt das Wasser von oben zurück und Dank des märkischen Sandes war auch der Waldboden durch den Dauerregen nicht aufgeweicht, und wir wanderten relativ trockenen Fußes.
Schnell hatten sich wieder Gesprächsgruppen gebildet, und wir liefen weit auseinander gezogen. So hatten einige den Anschluß verpaßt und verbrachten dann einen gemütlichen Vormittag im Ferienobjekt oder wanderten in die andere Richtung.
Unser Herbergsvater hatte sich als Wanderführer angeboten, allerdings stellte sich schnell heraus, so ortskundig war er dann doch nicht. Dreimal falsch abgebogen und ein Telefongespräch später waren wir wieder auf dem rechten Weg. Zwei- und Vierbeiner hatten ihren Spaß im Wald.

Ja, und dann war er weg - der Hund.


Hunde und Besitzer - ratlos!

Lautes Rufen - erst kam ein Hirsch, und dann kam nix. Züchter und Besitzer schwärmten aus, nun hieß es warten. Nach gut 30 Minuten war erst der Hund da, aber die Besitzer fehlten. Gut, daß es Handys gibt. An Einkehr war mit den vielen Hunden nicht zu denken, die meisten Ausflugsgaststätten hatten ohnehin ihren Terrassenbetrieb schon eingestellt, also wurde in einfacher Mehrheit beschlossen, im Ferienobjekt Kaffee zu trinken.
Nach der Kaffeerunde begann das Fachsimpeln und Frisieren. Und dann kam es, das gebackene Schwein. Unser Herbergsvater hatte einen Jagdhornbläser aufgetrieben, der aber über den 2. Versuch vor lauter Lachen nicht hinauskam. Unsere Hunde haben ihn lautstark musikalisch unterstützt und geheult was das Zeug hielt. Trotz alledem, nach dem Signal „Sau tot“ begann das große Essen, von dem nur wenig übrig blieb.
Am Sonntagvormittag rüstete die Mehrheit dann zur Heimreise. Der eine oder andere blieb noch ein paar Tage länger. Trotz Kälte, Regen und sehr einfacher Quartiere hat es doch allen wieder sehr viel Spaß gemacht, und es ist klar:
Es gibt ein 3. Bedlington-Wander-Wochenende!

Wir trainieren schon dafür!


Ch. Z.
(Autor ist dem KfT bekannt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des KfT)
Airedale Terrier

„Streichelbande“-Einsatz

Tiergestützte Therapie - eine ehrenamtliche Aufgabe, die ein wenig Zeit und viel Geduld benötigt, aber zum seelischen Wohlbefinden behinderter Menschen beiträgt.

Sandra jauchzt vor Freude, strahlt und kann es kaum erwarten, ihre Freunde, die Hunde der „Streichelbande“ wieder zu streicheln, ihnen Leckerlis zu geben, sie an der Leine zu halten. Wie sie warten auch Susanne, Mitko, Goran, Denis, Thomas und viele weitere behinderte Menschen auf die Hunde und deren Besitzer, die zwei- bis dreimal monatlich zu Besuch kommen. Alte Menschen erinnern sich oft an Hunde, die in ihrem Leben eine Rolle gespielt haben, erzählen davon, lächeln und liebkosen unsere Tiere.



Es ist beglückend, die Patienten zu erleben. Menschen, die lange nicht gelächelt haben. Oft sind auch wir zu Tränen gerührt. Die Betreuerinnen und Therapeutinnen berichten uns von der Vorfreude ihrer Patienten, wenn es heißt: „Heute kommt die Streichelbande.“



Die „Streichelbande e.V.“ in München, das sind etwa 30 Frauen und Männer mit ihren Hunden, die Seniorenheime, Kindergärten, Einrichtungen für Schwerstbehinderte und Blindenheime besuchen, manchmal auch zu Hause bei deren Familien.

Seit September letzten Jahres bin ich aktiv tätig für die „Streichelbande“. Es macht mir Freude, zum seelischen Wohlbefinden der behinderten Menschen zusammen mit Fany (Tifany vom Sachsenborn), meiner Airedale  Hündin, beizutragen. Demente, auch an Alzheimer und anderen altersbedingten Krankheiten leidende Bewohner von Seniorenheimen genießen die Besuche von Fany und ihren Artgenossen.
Unsere Hunde bieten Körperkontakt, nehmen Zärtlichkeiten an und geben sie, bauen Spannungen ab, helfen zu harmonisieren, regen zu Gesprächen an.



Diese Aufgabe ist ehrenamtlich, fordert ein wenig Zeit und viel Geduld. Wichtig ist, einen ruhigen, sozialverträglichen Hund zu besitzen, der nicht nach ungeschickten Händen schnappt und sich auch mit anderen Hunden gut verträgt. Futterneid darf nicht sein, denn die Zuwendung des Hundes zu den bedürftigen Menschen wird durch das „Leckerli geben“ etwas beeinflußt.
In München ist ein Wesenstest für den Hund erforderlich, auch das Wissen über das Verhalten eines Hundes wird beim Hundeführer geprüft, erst dann darf der Hund als Besuchshund bei der „Streichelbande e.V.“ eingesetzt werden. Diesen Wesenstest nimmt Frau Ingrid Buchner, die bei uns in der OG Mitglied ist, ab. Sie ist autorisiert, die Prüfung abzunehmen und auch Hunde als Therapiehunde auszubilden, die dann zur tiergestützten Therapie eingesetzt werden können. Weitere Infos darüber können Sie über erhalten.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Gibt es noch Fragen zur Streichelbande?
Im Internet können Sie unter www.streichelbande.de weitere Informationen erhalten und gerne Kontakt aufnehmen.

Ich würde mich freuen, bei unserer „Streichelbande e.V.“ auch mehrere Terrier dabei zu wissen.


Ch. H. und AT-Hündin Fany

(Autor ist dem KfT bekannt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des KfT)

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