Statistiken

Zuchtzulassungsstatistik 2019

Im Detail handelt es sich um:

- eine Auswertung der Zuchtzulassungen nach Datum und Ort
- eine Auswertung nach Rasse
- eine Auswertung nach Zuchtrichter
- eine Auswertung über das Zuchtzulassungsgeschehen der vergangenen 16 Jahre
- eine Auswertung über die Verhaltensüberprüfung bei den Airedale Terriern und
- eine Auswertung über fehlende Prämolare bei den West Highland White Terriern

Diese Auswertung, zu der Sie hier mit einem Klick gelangen, ist meiner Ansicht nach selbsterklärend. Dennoch möchte ich die Eckdaten kurz zusammenfassen:

In der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurden 35 (Vorjahr: 40) Zuchtzulassungen beantragt. Davon wurden tatsächlich 35 (Vorjahr: 39) Zuchtzulassungen von insgesamt 32 (Vorjahr: 30) Ortsgruppen durchgeführt.
Es wurden insgesamt 730 (Vorjahr: 712) Hunde vorgestellt, wovon 718 (Vorjahr: 708) - das sind knapp 99% - zur Zucht zugelassen, drei Hunde (Vorjahr: ein Hund) zur Zucht nicht zugelassen und vier (Vorjahr: drei) Hunde zurückgestellt wurden. Fünf (Vorjahr: 79) Hunde wurden befristet zur Zucht zugelassen und 254 (Vorjahr: 246) Hunde wurden angekört.

Die Anzahl durchgeführter Zuchtzulassungen hat damit den niedrigsten Wert seit 2004 erreicht, allerdings hat sich die Anzahl vorgestellter Hunde auf niedrigem Niveau stabilisieren. In den letzten drei Jahren wurden durchschnittlich 700 Hunde über alle von dem KfT betreuten Rassen vorgestellt.

Wie im Vorjahr –verteilt sich die Mehrzahl der auf Zuchtzulassungen vorgestellten Hunde auf wenige Rassen. Der West Highland White Terrier wurde durch den Airedale Terrier als meist vorgestellte Rasse abgelöst. Mit abnehmender Anzahl folgen Border, West Highland White, Cairn, Boston, Irish, Parson Russell, Scottish, Welsh und Jack Russell Terrier. Sie alle machen zusammen einen Anteil von 77% (Vorjahr: 76%) an der Gesamtzahl der auf allen Zuchtzulassungen vorgestellten Hunde aus.
Auf den 35 (Vorjahr: 39) stattgefundenen Zuchtzulassungen waren insgesamt 10 (Vorjahr: 13) Zuchtrichterinnen und Zuchtrichter im Einsatz.

Auf besonderen Wunsch möchte ich abschließend noch auf Auswertungen hinsichtlich der Verhaltensüberprüfung bei Airedale Terriern und fehlender Prämolare bei West Highland White Terriern eingehen:
Es wurden insgesamt 102 (Vorjahr: 55) Airedale Terrier zur Verhaltensüberprüfung vorgestellt. Hierbei wurde die Verhaltensüberprüfung bei  99 (Vorjahr: 37) Hunden mittels „Holzklatsche" und bei 23 (Vorjahr: 18) Hunden mittels Pistole durchgeführt. Es wurden zwei Hund zurückgestellt, deren Verhaltensüberprüfung mittels Holzklatsche durchgeführt wurde.
Von den 78 (Vorjahr: 84) auf Zuchtzulassung vorgestellten West Highland White Terriern hatten 26 (Vorjahr: 23) Hunde keine Prämolarverluste, 12 (Vorjahr: 13) Hunde einen Prämolarverlust, 20 (Vorjahr: 23) Hunde zwei Prämolarverluste, sechs (Vorjahr: neun) Hunde drei Prämolarverluste, 10 (Vorjahr: 13) Hunde vier Prämolarverluste und vier (Vorjahr: drei) Hunde fünf Prämolarverluste. Mit wenigen Ausnahmen waren die P1 und P2 betroffen.

Walter Jungblut, ZRO