Rasseportraits

Der Cesky Terrier

ist das Resultat einer gezielten Kreuzung zwischen einem Sealyham Terrier Rüden und einer Scottish Terrier Hündin. Schöpfer dieser Rasse ist Frantisek Horàk, der einen leichten, niederläufigen, gut zu führenden Jagdterrier mit kleinen Hängeohren und pflegeleichtem Fell zur Jagd auf Dachs und Fuchs züchten wollte.

Die zunächst als "Böhmischer Terrier" bekannte Rasse wurde im Jahr 1959 zum ersten Mal unter der Bezeichnung "Cesky Terrier" ausgestellt. Offizielle Anerkennung durch die FCI fand sie jedoch als Rasse erst im Jahr 1963. Nach Deutschland wurden bereits 1967 zwei Exemplare exportiert. Aber erst im Jahr 1987 fiel der erste Wurf im Klub für Terrier. Bis heute sind erst wenig mehr als 700 Zuchtbuch-Eintragungen zu verzeichnen, was zeigt, dass noch eine Menge Pionierarbeit geleistet werden muss, um der Rasse zu größerer Bekanntheit und Beliebtheit zu verhelfen.

Obwohl der Cesky heutzutage eher als Gesellschaftshund gezüchtet und verwendet wird, besitzt er nach wie vor die Fähigkeit für eine erfolgreiche Raubwildjagd im Bau und den jagdlichen Gebrauch im Feld. Er ist bei seiner Arbeit zäh und hart, jedoch nicht kopflos aggressiv.

Wie jeder andere Terrier braucht auch der Cesky eine konsequente und liebevolle Erziehung, die ihn dann zu einem leichtführigen und angenehmen Begleiter macht

Eigentümlich ist die "pastellfarbene" graublaue oder hell kaffeebraune, seidig glänzende, leicht gewellte Behaarung des Cesky. Ruft man sich die Ursprungsrassen in Erinnerung, die ein glattes, hartes Fell mit weicher Unterwolle besitzen, so kann man sich die Entstehung des typischen Cesky-Haarkleides kaum erklären. Aufgrund dieser Haarstruktur ist der Cesky, der im Übrigen kaum haart,  in keinem Fall für eine Zwingerhaltung geeignet.

Er wird regelmäßig alle 8 - 20 Wochen geschoren und sollte täglich gebürstet und gekämmt werden, damit das seidige, weiche Haar nicht verfilzt.

Aufgrund seiner "handlichen" Größe von 27 - 29 cm bei einem Gewicht von 6 - 9 kg ist er ein angenehmer und anhänglicher Hausgenosse, der sich gerne im Spiel mit Kindern und Artgenossen austobt.







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