Zwingernamenschutz und Zuchterlaubnis

Der Gedanke, später einmal züchten zu wollen, ist in der Regel beim Kauf einer kleinen Hündin noch nicht vorhanden. Aber im Laufe der Zeit kann der Wunsch, eine Hundegeburt und das Wachsen der Welpen zu erleben, immer intensiver werden. Allerdings müssen, damit dieser Wunsch Wirklichkeit werden kann, einige Hürden überwunden werden.

Jeder, der im Klub für Terrier züchten möchte, muss einen Zwingernamen beantragen. Der Name sollte einprägsam sein und möglichst keinen Rassenamen enthalten; der Rassename selbst darf es überhaupt nicht sein. Vielleicht möchte man später eine weitere oder andere Rasse züchten und dann ist ein neutralerer Name von Vorteil.
Der Zwingernamenschutz kann mit einem Formular beantragt werden, dass Sie hier herunterladen können.

Antrag auf Zwingernamenschutz und Zuchterlaubnis

Sofern der von Ihnen gewünschte Name noch nicht vergeben ist, wird er für Sie  geschützt und in der nächsten Ausgabe der Klubzeitschrift "Der Terrier" veröffentlicht. Die Einspruchsfrist endet am letzten Tag des Veröffentlichungsmonats.

Falls Sie schon wissen, dass Sie ganz sicher züchten möchten, geben Sie auf dem Antragsformular an, dass Sie die Zuchterlaubnis ebenfalls beantragen.
In diesem Fall wird Ihr Antrag umgehend an den für Sie zuständigen Regionalzuchtwart weitergeleitet, der Kontakt mit Ihnen aufnehmen und einen Zuchtwart benennen wird, der Ihre Zuchtstätte besichtigen soll.

Dies wird der Zuchtwart allerdings erst dann tun, wenn Sie das erforderliche Züchter-Seminar besucht haben und ein Teilnahmezertifikat vorweisen können. Wo und wann eine solche Veranstaltung stattfindet, finden Sie unter der Rubrik "Fortbildung".

Ist diese Hürde ebenfalls genommen, dann kann der Besuch des Zuchtwartes terminiert werden. Er wird sich davon überzeugen dass

Wen alles den Vorgaben der Zuchtordnung entspricht, wird der Zuchtwart das dafür vorgesehene Protokoll ausfüllen und zusammen mit der Zwingerschutzkarte an das Zuchtbuchamt schicken.
Von dort wird die erneute Veröffentlichung in der Klubzeitschrift veranlasst. Auch hier endet die Einspruchsfrist am letzten Tag des Veröffentlichungsmonats. Sobald diese Frist abgelaufen ist, erhalten Sie umgehend Ihre Zwingerschutzkarte auf der die Zuchterlaubnis eingetragen ist.
  
Erst jetzt dürfen Sie Ihre Hündin, die selbstverständlich die Zuchtzulassung besitzen muss, decken lassen.

Und nun wünscht der KfT viel Glück für die Zeit der Trächtigkeit, eine einfache Geburt und problemlose Aufzucht der Welpen.






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