Rasseportraits

Der Border Terrier

ist bis heute unverfälscht und natürlich geblieben, von handlicher Größe und ursprünglicher Vitalität. In Großbritannien seit weit über 100 Jahren verbreitet, hat er in Deutschland erst spät Freunde gefunden.

Sein unverwechselbares Markenzeichen ist der einem Otter ähnliche flache und mäßig breite Schädel mit einem gut ausgefüllten, stumpfen, kurzen Fang. Dazu kommt in Körper und Bewegung eine ungewöhnliche Robustheit und Anmut, die ihn zu einem kernigen aber zugleich geschmeidigen und wendigen Arbeitsterrier macht. Sein wacher Ausdruck kennzeichnet seinen Schneid und seinen Charme. In unaufdringlicher Weise vereinigt er Merkmale, die ihn zu etwas Besonderem in der vielfältigen Terrierfamilie machen. Für seine Kenner, die ihn unverfälscht so bewahren wollen, wie er entstanden ist, gilt er denn auch als ein Hund besonderer Klasse.

Die Heimat des Border Terriers ist das schottisch-englische Grenzgebiet. Die rauhen Berg- und Hügellandschaften des Border-Country mit braunen Farnöden und weiten Heideflächen haben ihn geprägt. Hier braucht man bei der Fuchsjagd zu Pferde seit alters her diese leichtfüßigen, witterungsunempfindlichen Terrier, welche die Foxhound-Meuten auf langen Strecken begleiten konnten.

Artgenossen gegenüber muss der Border absolut verträglich sein, aber gleichzeitig die nötige Raubzeugschärfe besitzen, um den Fuchs in seinen Bau zu folgen, ihn zu stellen und zu sprengen.

Der Brustkorb des Border lässt sich von zwei Männerhänden umspannen. Das ist für den Huntsman (Jäger) die entscheidende Angabe über die richtige Größe dieses Terriers, um Bauarbeit zu leisten. Dieses Maß ist noch heute im Rassestandard festgeschrieben. Eine weitere Festlegung lautet: Er muss in der Lage sein, einem Pferd (beim Jagdgalopp) zu folgen. Kurzbeinig darf er also nicht sein. Ebenso untypisch ist ein kurzer Rücken.

Der Border soll ein doppeltes Haarkleid aus härtlichem Deckhaar und kurzer, weicher Unterwolle besitzen. Solche Felldecke schützt ihn bei Regen, Wind, Schnee, sowie vor starker Sonneneinstrahlung. Typisch ist seine dicke lose Haut. Die Fellfarben können rot, weizenfarben, grizzle & tan und blue & tan sein. Schwarz ist beim erwachsenen Hund nicht zugelassen. Welpen werden dunkelfarben geboren und wechseln im Heranwachsen die Fellfarbe.

Das Haar bedarf regelmäßiger Pflege mit Kamm und Bürste und mehrmaligem Auszupfen - niemals Scheren - abgestorbener Haare.
Border haben allgemein einen großen Appetit, deshalb werden sie häufig zu dick. Das muss beachtet werden.
 
Die Lebenserwartung dieser Rasse ist hoch, viele von ihnen werden 14 oder 15, manchmal sogar 18 oder 19 Jahre alt. Das sind Voraussetzungen für ein langes gemeinsames Leben in der Familie mit diesen aufmerksamen, anhänglichen und sehr liebenswerten Hunden.






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